Warum Blender und nicht 3Ds Max?

Posted on Dez 25, 2016 in 3D | No Comments

Mein Einstieg in 3D( Blender)

Es ist jetzt gut 10 Jahre her, seitdem ich das erste mal mit 3D zu tun hatte. Ein damaliger Freund  in 3D gearbeitet und mein Interesse dafür geweckt, da wir gemeinsam an einem seiner Projekte gearbeitet haben.Es kam die Idee auf, dass ich doch bei den Texturen helfen könne, da ich als Maler und Zeichner nicht nur Conceptart hab übernehmen können, sondern eben auch das Texutrieren. Damals hat er mit 3Ds Max gearbeitet, also lag es nahe, dass ich meine Erfahrungen in Sachen Texturen darin sammel. Aber um Texturen zu verstehen muss man auch UVs und unwrapping verstehen, und eigentlich muss man hierfür auch das Model, das man texturiert, mindestens ansehen können. Navigation im 3D Viewport ist also auch unerlässlich. Und im Prinzip bin ich von da aus immer weiter in die Thematik 3D vorgedrungen, da jeder der Bereiche im 3D gut miteinander funktionieren muss, um ein gutes Endresultat zu erzielen. Allerdings war Max für mich schon schwer zugänglich und deshalb hab andere Programme ausprobiert. Darunter waren z.B. Maya, Wing 3D und Blender. Und, entgegen aller  Kritiken an die damalige UI von Blender, erschien mir das mittlerweile anerkannte Open Source Programm am zugänglichsten.

 

Der damalige Splashscreen von Blender

Der damalige Splashscreen von Blender, zu dem Zeitpunkt, als ich es für mich entdeckt habe.

 

Jetzt arbeite ich seit gut einem Jahrzehnt mit Blender und bin immer wieder erstaunt über die vielen Features, die es bietet und die ständigen Verbesserungen der ohnehin schon guten Tools, die es mitbringt. Auch die hilfreiche Community und die vielen externen Programme und Renderer, mit denen Blender früher schon gut zusammen gearbeitet hat, machen die Benutzung und Begleitung der Programms aufregend und spannend. Spätestens jetzt ist es kein Geheimnis mehr, daß ich Blender liebe :).
Vor gut 3 Jahren habe ich mit dem Programm Modo angefangen und finde auch Modo sehr gut, wobei Blender nach wie vor, gerade durch die Jahrelange offene Entwicklung einfach umfangreicher und teilweise auch robuster ist.

Beide Programme sind übrigens in Python geschrieben, und haben ihre eigene API, mit denen sich selbst Skripts und Addons schreiben lassen.

Auf diesem Blog werde ich hin und wieder kleine Blender Tipps zeigen, da man davon auf jeden Fall nie genug haben kann :).

Also, viel Spaß beim Arbeiten mit Blender und in 3D allgemein. Es macht eine riesen Freude!!

(Der Hintergrund dieses Beitrags ist übrigens auch in Blender gemacht worden.)